Der ÖDP-Politiker Klaus Buchner hat einen geplanten Atom-Deal in Lingen scharf kritisiert und ihn als Skandal bezeichnet. Im Zentrum steht nach Angaben der Partei die Zusammenarbeit rund um die Brennelementefabrik des französischen Atomkonzerns Advanced Nuclear Fuels in Deutschland.
Nach dem vorliegenden Text richten sich die Proteste gegen die Pläne für die Fabrik in Lingen. Genannt werden dabei Tausende Umweltschützer sowie der BUND und die Evangelische Kirche.
Buchner wirft der Bundesregierung und den politischen Entscheidern vor, diese Einwände zu ignorieren. Er stellt die Frage, ob das Interesse der Atomwirtschaft siegen und einen weiteren Ausbau der Kernkraft fördern solle.
Im Text heißt es zudem, Kanzler Merz habe mit Emmanuel Macron im Pariser Elysée-Palast einen Deal ausgeheckt. Außerdem wird die Lingen-Fabrik als Tochter von Framatome beschrieben, wobei Framatome wiederum ein Tochterunternehmen von Électricité de France sein soll.
Buchner bezeichnet das Vorgehen als scheinheilig. Der Text gibt seine Kritik so wieder, dass die Regierung die Sanktionen gegen Russland unterlaufe und zugleich Atomkraft fördern wolle – gemeinsam mit einem russischen Staatsunternehmen als Investor.
Zu dem beschriebenen Vorhaben liegen in dem Material keine unabhängigen Bestätigungen vor. Die Angaben erscheinen dort als politische Kritik und Vorwürfe der ÖDP.
