Schneider Electric hat sich auf den Kauf des US-Softwareanbieters PTC geeinigt. Der Technologiekonzern zahlt 205 US-Dollar je Aktie, insgesamt 22,6 Milliarden Dollar beziehungsweise 20,1 Milliarden Euro.
Mit der Übernahme will Schneider Electric seinen Fußabdruck in Produktdesign, -konstruktion und Datenmanagement stärken. Es ist nach Unternehmensangaben die bisher größte Übernahme des Konzerns.
Die Schneider-Aktie fiel am Vormittag in Paris um 8 Prozent auf 278,85 Euro. PTC erhält mit dem vereinbarten Kaufpreis eine Prämie von 42 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag, der bei 144,03 Dollar lag.
Im fusionierten Unternehmen sollen die jährlichen Kosten ab dem dritten Jahr um 250 Millionen Euro niedriger liegen. Schneider erwartet zudem 800 Millionen Euro an Synergien beim Umsatz.
Der Abschluss der Transaktion wird bis zum dritten Quartal 2027 erwartet. Schneider zieht außerdem die Vorlage der Zahlen zum abgelaufenen Quartal auf den 16. Oktober vor.
Der französische Konzern kauft seit geraumer Zeit vor allem an der Schnittstelle zwischen Software und Hardware zu. Zuletzt vereinbarte Schneider den Kauf der bulgarischen Shelly Group für 1,2 Milliarden Euro.
Schneider-Chef Olivier Blum sagte laut Mitteilung: „Gemeinsam schaffe man das branchenweit umfassendste Software- und KI-Unternehmen“.
