Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Ergebnisse des G7-Gipfels in Évian-les-Bains als erfolgreich bewertet. Am 17. Juni 2026 wurden neun Erklärungen zu wichtigen Themen wie dem Kampf gegen Krebs, internationaler Entwicklungszusammenarbeit, Ebola und Drogenschmuggel verabschiedet. Macron betonte, dass die raschen Fortschritte in diesen Bereichen historisch seien und auf die enge Zusammenarbeit der teilnehmenden Staaten hinweisen.
Die G7-Staaten einigten sich zudem auf Maßnahmen zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr im Kontext des Kriegs gegen Russland. Eine Erweiterung der Langstreckenkapazitäten und zusätzliche Unterstützung für die dortige Energieinfrastruktur wurden beschlossen. Neben den G7-Mitgliedern waren auch Vertreter aus Indien, Brasilien, Ägypten und Kenia sowie Repräsentanten internationaler Organisationen eingeladen.
Ein weiterer Punkt der Diskussion war die Diversifizierung der Lieferketten der G7-Staaten. Ziel dieser Strategie ist es, die Abhängigkeit von bestimmten geografischen Routen, insbesondere der Straße von Hormus, zu verringern. Macron unterstrich die Bedeutung der einstimmigen Unterstützung dieser Entscheidungen durch alle G7-Staaten, da die angesprochenen Themen miteinander verknüpft sind.
Der Gipfel hat ein starkes Signal für globale Zusammenarbeit und Solidarität ausgesandt, insbesondere angesichts der Vielzahl der aktuellen Krisen.