Bei russischen Angriffen auf die Städte Sumy und Odessa sind nach ukrainischen Angaben insgesamt sechs Menschen getötet worden, darunter ein 13-jähriges Mädchen. In Sumy stieg die Zahl der Verletzten auf 17, in Odessa auf fünf. Die ukrainischen Behörden forderten erneut eine verstärkte Luftabwehr und riefen die internationalen Partner dazu auf, die Lieferungen von Abwehrsystemen zu beschleunigen.
In Sumy wurden vier Menschen durch den Beschuss getötet, darunter das 13-jährige Mädchen, das sich an einer Bushaltestelle aufgehalten hatte. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich nach offiziellen Angaben auf 17. Die Stadt war am Morgen unter russischen Beschuss geraten.
In Odessa starben zwei Menschen bei einem Raketenangriff. Fünf weitere Personen wurden verletzt. Die Behörden bestätigten den Angriff auf die Hafenstadt am Schwarzen Meer.
Ukrainische Stellen betonten, diese Angriffe zeigten erneut die Dringlichkeit einer flächendeckenden Luftverteidigung. Jede abgeschossene Drohne und jede abgefangene Rakete bedeute gerettete Menschenleben, hieß es. Die Partner wurden aufgefordert, die Bereitstellung von Flugabwehrsystemen und Abfangraketen zu beschleunigen, um den ukrainischen Luftraum zu schützen.
Die Angriffe reihen sich in eine Serie russischer Luftschläge gegen ukrainische Städte ein. Die ukrainische Führung hatte in den vergangenen Wochen wiederholt auf die unzureichende Luftabwehrkapazität hingewiesen.