Bitcoin zeigt sich nach Einschätzung des Artikels trotz hoher US-Zinsen weiter robust. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt demnach bei 5,25 Prozent und damit auf einem Niveau, das für die vergangenen zwei Jahrzehnte als sehr hoch gilt.
Die Kryptowährung soll von diesem Umfeld bisher kaum belastet worden sein. Andreas Lipkow von CMC Markets verwies darauf, dass Bitcoin in den vergangenen sechs Monaten um 30 Prozent zugelegt habe, Solana um 50 Prozent.
Für Bitcoin spricht nach Darstellung des Beitrags auch die saisonale Entwicklung. Lipkow sagte, der Monat Oktober sei zwischen 2012 und 2025 in 70 Prozent der Fälle im Plus beendet worden; im Schnitt habe Bitcoin in diesem Zeitraum 18 Prozent gewonnen.
Als technischer Faktor nennt der Artikel zudem die 200-Tage-Linie, die Bitcoin seit August wieder halte. Das wird als unterstützend für die kommenden Wochen eingeordnet.
Valour-Experten sehen langfristige US-Zinsen als größtes Risiko für Bitcoin. Sollte die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen erneut deutlich steigen, würde der jüngste Rückenwind nach ihrer Einschätzung rasch nachlassen.
Der Beitrag verweist außerdem darauf, dass Bitcoin auch im November häufig starke Phasen hat, die Entwicklung aber gemischter ausfällt als im Oktober. In starken Jahren sei der Monat oft freundlich, in schwächeren Jahren habe es hingegen deutliche Verluste gegeben.
Der Text ist als Gastbeitrag von Daniel Saurenz erschienen. Er versteht sich nicht als Kauf- oder Anlageberatung.
