China blockiert Übernahme des KI-Start-ups Manus durch Meta

China blockiert Übernahme des KI-Start-ups Manus durch Meta

April 27, 2026
1 min. lesezeit

Die chinesische Regierung hat die Übernahme des KI-Start-ups Manus durch den amerikanischen Konzern Meta blockiert. Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas teilte mit, dass der Deal, der mit einem Kaufpreis von mehr als zwei Milliarden US-Dollar veranschlagt war, untersagt wurde. Die zuständige Behörde forderte die am Kauf Beteiligten auf, die Transaktion rückgängig zu machen.

Diese Entscheidung ist Teil der Bemühungen Chinas, die Abwanderung von Talenten und Technologien in die USA zu verhindern. Der KI-Sektor gilt als strategisch wichtig, und die Volksrepublik möchte sicherstellen, dass ihre innovativen Unternehmen nicht in ausländische Hände gelangen. Meta, Muttergesellschaft von Facebook, WhatsApp und Instagram, hatte im Dezember 2025 die Absicht bekannt gegeben, Manus zu kaufen.

Berichten zufolge wurden während der Überprüfungsphase einige Führungskräfte des Unternehmens davon abgehalten, China zu verlassen. Dazu gehört auch Mitgründer Xiao Hong, was die sicherheitspolitischen Bedenken Pekings unterstreicht.

Das Unternehmen Manus, das als Spezialist für KI-Agenten gilt, hat seinen Sitz mittlerweile von China nach Singapur verlagert. Dort wird es als potenzieller Vorreiter in der KI-Entwicklung angesehen, vergleichbar mit dem Start-up DeepSeek. Dieses hatte im Jahr 2025 mit der Einführung einer leistungsstarken KI weltweit für Aufsehen gesorgt.

Die Entscheidung Pekings hat unmittelbare Auswirkungen auf die internationale Wahrnehmung und Dynamik im Wettbewerb um Schlüsseltechnologien. Es bleibt abzuwarten, wie Meta und andere Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren werden.

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