Ricarda Lang schließt eine Spitzenkandidatur der Grünen bei der nächsten Bundestagswahl nicht aus und hat eine Entscheidung dazu offen gelassen.
Auf die Frage, ob sie als Spitzenkandidatin antreten werde, sagte Lang dem Format „Spitzengespräch“ des „Spiegels“: „Das weiß ich noch nicht.“
Gleichzeitig kritisierte sie, dass Parteien schon Jahre vor einem Wahlkampf über Personalien, Ämter und mögliche Koalitionen diskutieren. „Vielleicht fokussieren wir uns erst mal auf jetzt“, sagte Lang.
Mit Blick auf die Union sagte sie außerdem: „Ich glaube, dass wir alle wissen, Friedrich Merz wird nicht der nächste Kanzlerkandidat der Union werden“.
Lang war bis November 2024 gemeinsam mit Omid Nouripour Bundesvorsitzende der Grünen. Nach ihrem Rückzug aus dem Parteivorsitz blieb sie Bundestagsabgeordnete.
Eine aktuelle RTL/ntv-Erhebung stellte Hendrik Wüst und Markus Söder gegenüber. Wüst wurde darin von 47 Prozent der Befragten als kanzlertauglich angesehen, Söder von 26 Prozent.
