Knapp ein Jahr nach Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung sind 76 Prozent der Befragten mit ihrer Arbeit unzufrieden. Dies geht aus einer Umfrage des Instituts Insa hervor, die zwischen dem 29. und 30. April 2026 durchgeführt wurde. Nur 16 Prozent zeigen sich mit der Regierungsarbeit zufrieden. Die Umfrage zeigt zudem, dass 58 Prozent der Bundesbürger nicht davon ausgehen, dass die Koalition bis zum Ende der Wahlperiode 2029 bestehen bleibt, während 24 Prozent an eine Fortdauer glauben.
In der politischen Landschaft haben sich die Werte der Parteien verändert. Während die SPD seit der letzten Bundestagswahl an Wählergunst verloren hat und aktuell bei 14 Prozent liegt, konnte die Union leicht zulegen und erreichen gegenwärtig 24 Prozent. Die AfD führt mit 28 Prozent, trotz eines Anstiegs seit der Wahl, wo sie 28,5 Prozent erhielt. Die Grünen und die Linke zeigen ebenfalls einen Anstieg, wobei die Grünen bei 13 Prozent und die Linke bei 11 Prozent liegen. Die FDP und BSW bleiben mit jeweils 3 Prozent unterhalb der für den Einzug in den Bundestag erforderlichen Marke.
Friedrich Merz (CDU), der am 6. Mai 2025 seinen Amtseid geleistet hat, führt die Koalition aus CDU, CSU und SPD. Die Ergebnisse der Umfrage sind repräsentativ für die insgesamt 1.207 Befragten, wobei eine Fehlertoleranz von 2,9 Prozentpunkten angegeben wird. Wahlumfragen sind jedoch stets mit Unsicherheiten verbunden, da aktuelle Trends und kurzfristige Entscheidungen der Wähler die Daten beeinflussen können.
Die Umfrage bietet einen Einblick in die Stimmungslage der Bevölkerung zur derzeitigen Regierungsführung und zur politischen Richtung in Deutschland.