Der AfD-Ministerpräsidentenkandidat für Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, hat seine Bereitschaft signalisiert, eine mögliche Minderheitsregierung der Union zu tolerieren. In einem Gespräch mit dem Magazin Politico betonte Holm, dass die Unterstützung von der „Sachlage“ abhängen würde.
Holm hob hervor, dass ein harter Sparkurs für die AfD von zentraler Bedeutung sei. „Wir müssen sparen. Wir können nicht noch weiter Schulden auftürmen“, erklärte er und schloss Steuererhöhungen aus. Stattdessen plädiert er für Steuersenkungen. Zudem fordert er grundlegende Änderungen in der Sozialpolitik, insbesondere in der Krankenversicherung. Seiner Meinung nach sollten Gelder, die für die Versorgung von Bürgergeldempfängern vorgesehen sind, nicht in diesem Bereich eingesetzt werden.
Des Weiteren äußerte Holm Bedenken hinsichtlich der Energiepolitik und warnte vor hohen Systemkosten. „Die Systemkosten werden uns erdrücken“, sagte er. Die AfD beabsichtigt, ihren Kurs in diesen zentralen Themenfeldern zu verfolgen, während sie potenzielle politische Allianzen mit anderen Parteien auslotet.