Alexander Schott hat am 1. August 2026 das Amt des Präsidenten des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) in Braunschweig übernommen. Er folgt Jörg Werner Mendel nach, der Ende Januar in die Altersteilzeit ging. Dies gab das Bundesverkehrsministerium bekannt.
Schott, ein Volljurist, war zuvor als Direktor für Forschung und Innovation im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Dort verantwortete er unter anderem die Cyber- und KI-Konzeptionen der Bundeswehr. Als Präsident des LBA sieht er sich mit tiefgreifenden Veränderungen in der Luftfahrt konfrontiert, die durch Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit geprägt sind.
Steffen Bilger, Ressortchef des Verkehrsministeriums, bezeichnete das LBA als eine „tragende Säule“ der deutschen Luftfahrt. Er lobte Schott als „ausgewiesenen Verwaltungs- und Innovationsexperten“, der die strategische Weiterentwicklung der Behörde leiten werde. Schott selbst betonte, dass er gemeinsam mit den Mitarbeitern des LBA an der Zukunftsfähigkeit der Luftfahrt in Deutschland arbeiten wolle.
Das Luftfahrt-Bundesamt, gegründet vor fast 72 Jahren, ist die zentrale Behörde für die Regelung und Überwachung der Luftfahrt in Deutschland. Schotts Amtsantritt erfolgt in einer kritischen Zeit, da die Branche sich an neue Sicherheitsstandards und technologische Fortschritte anpassen muss.