BDI warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierungsbeteiligung bei Landtagswahlen

BDI warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierungsbeteiligung bei Landtagswahlen

Juli 10, 2026
1 min. lesezeit

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat vor den wirtschaftlichen Auswirkungen einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD gewarnt. BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner äußerte sich hierzu in einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie betonte, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD angesichts des aktuellen Fachkräftemangels katastrophale Folgen für den Standort Deutschland haben könnte.

Gönner hob hervor, dass es wichtig sei, qualifizierte Fachkräfte nicht aus dem Ausland abzuschrecken. Im Hinblick auf die Rolle des rechtlichen Rahmens merkte sie an, dass dieser sowohl von der Europäischen Union als auch vom Bund vorgegeben werde, wobei die Stabilität des Rechtsstaats auf allen Ebenen entscheidend sei. Auch betonte sie, dass die Gestaltung des Standortklimas insbesondere von den jeweiligen Landesregierungen abhänge.

Die AfD hingegen biete keine geeigneten Antworten auf die zentralen wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes. Ihr Kurs würde nach Gönners Auffassung Investitionen hemmen und Unsicherheit schaffen, wodurch der Standort insgesamt geschwächt und das Wirtschaftswachstum behindert werde.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Nicht verpassen

Umweltverbände fordern von der Bundesregierung einen Klima-Aktionsplan

Umweltverbände fordern von der Bundesregierung einen Klima-Aktionsplan

Umweltverbände fordern von der Bundesregierung einen…
Experten raten Linnemann von Zwangsfusionen kleiner Krankenkassen ab

Experten raten Linnemann von Zwangsfusionen kleiner Krankenkassen ab

Experten haben Carsten Linnemann, dem Gesundheitsminister,…
Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert 40 Milliarden Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen

Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert 40 Milliarden Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert…