CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann äußerte vor dem Spitzentreffen zwischen Arbeitgebern, Gewerkschaften und der Politik am Mittwochabend klare Erwartungen. Er hoffe auf ein einheitliches Lagebild zur aktuellen wirtschaftlichen Situation. Linnemann erklärte, dass es entscheidend sei, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. „Wir haben keine Bodenschätze, wir haben was in der Birne, das müssen wir nutzen“, so der CDU-Politiker.
Er betonte, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schlüssel sei und dass alle Beteiligten zu ähnlichen Erkenntnissen kommen müssten. Linnemann stellte in Aussicht, dass Maßnahmen im Bereich Steuern, Energie und Bürokratie zur Diskussion stehen sollten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Trotz der Verantwortung, die auf der Politik liege, würdigte er die Bedeutung der Sozialpartnerschaft in Deutschland und den Dialog zwischen den Akteuren.
Auf die Frage, ob alle relevanten Themen wie Rente, Steuerreform und Bürokratieabbau in dem drei Stunden dauernden Treffen behandelt werden könnten, äußerte Linnemann, dass es gegebenenfalls länger dauern könnte. „Mir ist das völlig egal. Hauptsache, es kommt was bei rum“, erzählte er. Eine Nachtsitzung erachtete er jedoch als unrealistisch, er rechnet mit dem Ende des Treffens gegen 23:00 Uhr.