CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat eine Verlängerung des Tankrabatts für möglich erklärt. In einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ betonte er, dass es nicht ausgeschlossen sei, im Juli einen neuen Impuls zu setzen, falls die geopolitische Lage es erfordere.
Hoffmann verwies darauf, dass die derzeitige Entlastung durch die Energiesteuersenkung an den Tankstellen spürbar sei. Jedoch müsse man auch die Entwicklung im Nahen Osten im Auge behalten, insbesondere die Situation in der Straße von Hormus. Der Staat sei nicht in der Lage, die finanziellen Belastungen für die Bevölkerung vollständig zu dämpfen, er schloss jedoch nicht aus, dass weitere Maßnahmen zum Tragen kommen könnten. Konkrete Details kündigte er nicht an, ließ jedoch das Potenzial für neue Entlastungsinstrumente offen.
Zur gescheiterten „Entlastungsprämie“ merkte Hoffmann an, dass diese nie eine zentrale Überlegung innerhalb der Koalition gewesen sei. Sie sei als ergänzendes Angebot gedacht gewesen und sei nicht als Ersatz für staatliche Entlastungen betrachtet worden. Dies habe eine einfache Abkehr von dem Konzept ermöglicht, da es keinen ausreichenden Rückhalt gab. Die damit eingesparten Mittel sollen nun für andere staatliche Entlastungspakete verwendet werden.
Die CSU befindet sich weiterhin im Dialog, um die besten Lösungen in der aktuellen finanziellen Situation der Bürger zu finden.