Deutschlands Handballnationalmannschaft trifft in der Vorrunde der Heim-Weltmeisterschaft 2027 auf Serbien, Tunesien und Uruguay. Dies wurde bei der Auslosung im Münchner Hofbräuhaus bekannt gegeben. Die Gastgeber, die zwischen dem 13. und 31. Januar antreten, haben das Glück, auf vermeintlich stärkere Gegner wie Spanien oder Norwegen zu verzichten.
Bundestrainer Alfred Gislason äußerte sich zufrieden über die Gruppenauslosung: „Das ist sicherlich eine sehr interessante Gruppe.“ Die DHB-Auswahl beginnt das Turnier mit einem Spiel gegen Tunesien am 13. Januar, gefolgt von Uruguay zwei Tage später und dem Abschluss der Vorrunde gegen Serbien am 17. Januar. Bei der letzten Europameisterschaft musste die deutsche Mannschaft in der Vorrunde eine Niederlage gegen Serbien einstecken.
Gislason wies darauf hin, dass Gegner, die als leichter eingeschätzt werden, oft die größten Herausforderungen darstellen. Auf humorvolle Weise erwähnte Handball-Ikone Stefan Kretzschmar, dass man bei solchen Auslosungen nicht auf den Namen des Gegners schauen, sondern das Spiel ernst nehmen sollte.
In München wird nicht nur die deutsche Mannschaft, sondern auch Kroatien spielen, das in Gruppe C auf Spanien trifft. Weitere Gruppenleitungen wurden den Nationen Frankreich, Italien, Schweden, Dänemark, Portugal und Island zugeteilt. Die besten drei Teams aus den Gruppen in München und Stuttgart ziehen in die Hauptrunde nach Köln weiter, während Kiel und Magdeburg die zweite Turnierphase in Hannover ausrichten.
Für die deutsche Mannschaft bedeutet der ausgesparten Turniermodus, dass sie einem möglichen Duell mit Dänemark, dem mehrfachen Weltmeister, frühestens im Halbfinale ausweichen kann. Die entscheidenden Knockout-Matches finden in der Lanxess-Arena in Köln ihren Abschluss, darunter das Finale am 31. Januar.