Die Partei Die Linke hat eine Verbesserung des Arbeitsschutzes gefordert, um Beschäftigte vor extremen Temperaturen zu schützen. In einem Statement an die „Rheinische Post“ äußerte der gesundheitspolitische Sprecher Ates Gürpinar die Notwendigkeit, Hitzeschutz als öffentliche Aufgabe zu begreifen, insbesondere für vulnerable Gruppen wie ältere Menschen und Obdachlose.
Gürpinar machte deutlich, dass Maßnahmen zum Hitzeschutz bereits im Arbeitsumfeld ansetzen sollten. Insbesondere für Beschäftigte, die an Außeneinsätzen arbeiten, sei ein verbindliches und klar geregeltes Hitze-Kurzarbeitergeld notwendig. Des Weiteren forderte er die Entwicklung flächendeckender Hitzeschutzpläne durch Bund, Länder und Kommunen. Dazu sollten unter anderem öffentliche, kühle Schutzräume und kostenfreies Trinkwasser bereitgestellt werden.
Zudem sprach er von der Notwendigkeit eines effektiven Frühwarnsystems, das alle Bürgerinnen und Bürger erreicht. Eine dauerhaft finanzierte Hitzehilfe sei ebenfalls erforderlich, um besonders gefährdete Menschen aktiv zu unterstützen.