Die Linke fordert Hitze-Kurzarbeitergeld für Beschäftigte im Freien

Die Linke fordert Hitze-Kurzarbeitergeld für Beschäftigte im Freien

Juli 31, 2026
1 min. lesezeit
von

Die Partei Die Linke hat eine Verbesserung des Arbeitsschutzes gefordert, um Beschäftigte vor extremen Temperaturen zu schützen. In einem Statement an die „Rheinische Post“ äußerte der gesundheitspolitische Sprecher Ates Gürpinar die Notwendigkeit, Hitzeschutz als öffentliche Aufgabe zu begreifen, insbesondere für vulnerable Gruppen wie ältere Menschen und Obdachlose.

Gürpinar machte deutlich, dass Maßnahmen zum Hitzeschutz bereits im Arbeitsumfeld ansetzen sollten. Insbesondere für Beschäftigte, die an Außeneinsätzen arbeiten, sei ein verbindliches und klar geregeltes Hitze-Kurzarbeitergeld notwendig. Des Weiteren forderte er die Entwicklung flächendeckender Hitzeschutzpläne durch Bund, Länder und Kommunen. Dazu sollten unter anderem öffentliche, kühle Schutzräume und kostenfreies Trinkwasser bereitgestellt werden.

Zudem sprach er von der Notwendigkeit eines effektiven Frühwarnsystems, das alle Bürgerinnen und Bürger erreicht. Eine dauerhaft finanzierte Hitzehilfe sei ebenfalls erforderlich, um besonders gefährdete Menschen aktiv zu unterstützen.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Nicht verpassen

Umweltverbände fordern von der Bundesregierung einen Klima-Aktionsplan

Umweltverbände fordern von der Bundesregierung einen Klima-Aktionsplan

Umweltverbände fordern von der Bundesregierung einen…
Experten raten Linnemann von Zwangsfusionen kleiner Krankenkassen ab

Experten raten Linnemann von Zwangsfusionen kleiner Krankenkassen ab

Experten haben Carsten Linnemann, dem Gesundheitsminister,…
Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert 40 Milliarden Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen

Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert 40 Milliarden Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert…