Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat auf skeptische Äußerungen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß zu seiner Zukunft beim deutschen Fußballverein reagiert. Nach dem 3:0-Sieg im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart erklärte Eberl, dass er bereit sei, seine Tätigkeit fortzusetzen, «wenn man das möchte». Eberls Vertrag endet im Jahr 2027, eine mögliche Verlängerung ist jedoch noch unklar.
Hoeneß hatte zuvor Eberls Arbeit gelobt, jedoch angedeutet, dass es bezüglich einer Vertragsverlängerung «Zweifel» gebe. Er nannte eine Tendenz von «60 zu 40 für eine Verlängerung» und machte deutlich, dass diese Unsicherheiten bestehen bleiben könnten.
Eberl kommentierte die Situation und merkte an, dass diese Zweifel offenbar existieren. Der Aufsichtsrat, in dessen Entscheidungsgewalt die Vertragsverhandlungen liegen, wird von Hoeneß, Präsident Herbert Hainer und dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge gebildet.
Die kommenden Monate dürften entscheidend sein für die Zukunft Eberls, insbesondere wenn es nicht zu einer Vertragsverlängerung kommen sollte. Er wies darauf hin, dass er mit verschiedenen möglichen Szenarien umgehen müsse, seine Arbeit aber fortführen werde.
Hoeneß bezeichnete Eberl als einen entscheidenden Faktor für den Erfolg der Saison. Über eine Vertragsverlängerung kann frühestens ab dem 1. Juli verhandelt werden, da Verträge mit Vorständen in der Regel erst ein Jahr vor Ablauf erneuert werden können. Ähnliches gilt für den Vertrag von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, der ebenfalls bis Mitte 2027 läuft.