Angesichts der anhaltenden Hitzewelle in Deutschland hat die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, eine Einladung an die Bevölkerung ausgesprochen, sich in kühlen Kirchenräumen aufzuhalten. Fehrs warnte in einem Interview mit der „Rheinischen Post“, dass jedes Jahr tausende Menschen in Deutschland an den Folgen extremer Hitze sterben.
Die EKD bemüht sich im Rahmen der Initiative „Kühle Kirchen“, Gemeinden zu aktivieren, ihre Türen für die Öffentlichkeit zu öffnen. Fehrs betonte, dass vor allem ältere Menschen, Kinder und Kranke an heißen Tagen besonderen Schutz benötigen. Die Kirchen bieten einen Ort, um sich auszuruhen, durchzuatmen und der Hitze zu entkommen.
„Barmherzigkeit zeigt sich auch darin, Menschen vor den Folgen extremer Hitze zu schützen“, erklärte Fehrs. Christliche Verantwortung erfordere es, denen zu helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Aktion zielt darauf ab, ein Bewusstsein für die Gefahren von hohen Temperaturen zu schaffen und einen Beitrag zur sozialen Fürsorge zu leisten.
Insgesamt ist das Engagement der EKD Teil eines breiteren gesellschaftlichen Ansatzes, um den Herausforderungen durch Klimaveränderungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung zu begegnen.