Die EU-Botschafter haben am 23. Juli 2026 ein neues Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Dieses 21. Sanktionspaket umfasst mehrere Maßnahmen, darunter das Einfrieren der Preisobergrenze für russisches Öl für die Dauer von zwölf Monaten. Außerdem ist eine einjährige Ausnahmegenehmigung vorgesehen, die den Transfer von russischem Flüssigerdgas (LNG) in Drittländer erlaubt, um einer Forderung Griechenlands nachzukommen.
Ursprünglich geplante Fisch-Sanktionen sind nicht Bestandteil des Pakets, nachdem Deutschland Bedenken geäußert hatte, die Einfuhr von Alaska-Seelachs zu beschränken. Die technische Ausarbeitung des Sanktionspakets wird nun zügig vorangetrieben. Ein schriftliches Verfahren zur Annahme der Maßnahmen wird am Donnerstagnachmittag eingeleitet.
Dieser Schritt steht im Kontext der laufenden politischen und wirtschaftlichen Verhandlungen innerhalb der EU und der Reaktion auf die Entwicklungen in Russland. Die gestraften Maßnahmen sind Teil der anhaltenden Bemühungen, den Druck auf die russische Regierung zu erhöhen. Die EU bleibt dabei in einem einheitlichen Vorgehen gegen die Aggressionen Russlands engagiert.