EU-Kommission plant Abschluss der DMA-Verfahren gegen Apple, Google und Meta

EU-Kommission plant Abschluss der DMA-Verfahren gegen Apple, Google und Meta

Juli 29, 2026
1 min. lesezeit

Die EU-Kommission plant, noch im Sommer 2026 eine Reihe von Verfahren gegen führende US-amerikanische Technologieunternehmen abzuschließen, die möglicherweise gegen den Digital Markets Act (DMA) verstoßen haben. Betroffen sind unter anderem die Konzerne Apple, Google und Meta. Diese Verfahren sind die ersten großen Schritte der Kommission seit der Einführung des DMA im Frühjahr 2024.

Im Mittelpunkt der Verfahren steht die Untersuchung, inwieweit die großen Technologiefirmen ihre Marktmacht ausnutzen und den Zugang zu digitalen Märkten einschränken. Dazu gehören Aspekte wie die Interoperabilität von Plattformen, die Öffnung von App-Stores sowie mögliche Selbstbevorzugungen. Bei Verstößen kann die EU-Kommission Geldstrafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes der betroffenen Unternehmen verhängen.

Nach Abschluss dieser Verfahren wird die EU-Kommission ihren Fokus auf die Regulierung von Cloud-Diensten und Künstlicher Intelligenz legen. Derzeit laufen bereits Designierungsverfahren für die Cloud-Dienste von Amazon Web Services und Microsoft Azure. Auf Anfrage bestätigte die EU-Kommission, dass sie sich nicht zu laufenden Verfahren äußern wolle.

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