Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck hat sich auf einer Veranstaltung des Magazins „Stern“ in Hamburg für einen männlichen Nachfolger als Staatsoberhaupt ausgesprochen. Gauck, der 86 Jahre alt ist, merkte an, dass der nächste Bundespräsident nicht unbedingt eine Frau sein müsse.
Er wies darauf hin, dass es zwar wünschenswert sei, eine weibliche Bundespräsidentin zu haben, es jedoch wichtiger sei, dass die Person in der Lage sei, zuzuhören, ihre Lebenserfahrungen zu teilen und bereit sei, Verantwortung zu übernehmen. Gauck nannte keine konkreten Namen für mögliche Kandidaten.
Diese Äußerungen fügen sich in die öffentliche Debatte um Geschlechterrollen und die Repräsentation in hohen politischen Ämtern in Deutschland ein. Die Diskussion über die Eignung von Frauen für derartige Positionen bleibt weiterhin ein zentrales Thema in der deutschen Politik.