Gauland verteidigt AfD gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft

Gauland verteidigt AfD gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft

Februar 25, 2026
1 min. lesezeit

Alexander Gauland, der Ehrenvorsitzende und Mitgründer der Alternative für Deutschland (AfD), hat sich entschieden gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft in seiner Partei verteidigt. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus betonte Gauland, dass es für die AfD eine Herausforderung sei, loyale Mitarbeiter zu gewinnen.

Er verwies auf die erhebliche Ausgrenzung, der die Partei ausgesetzt sei, und bemerkte, dass Parteimitglieder Schwierigkeiten hätten, außerhalb der Politik einen anderen Beruf zu ergreifen. Diese Umstände sollten berücksichtigt werden, bevor man über mögliche Verfehlungen urteilt. Gauland warnte jedoch, dass Vorfälle von Vetternwirtschaft der AfD ernsthaften Rufschaden zufügen könnten. Eine Partei könne an solchen Vorwürfen scheitern, so Gauland. Er bemerkte auch, dass der Frust über interne Fehler möglicherweise gleich groß sei wie der Frust über das Versagen anderer politischer Akteure.

Im Hinblick auf eine mögliche Zusammenarbeit mit der CDU bekräftigte Gauland den Wunsch, einen bürgerlichen Block zu schaffen. Er sprach sich gegen eine Zerschlagung der CDU aus und forderte eine Einigkeit, um politische Ziele zu erreichen. „Wir müssen auf Kurs bleiben“, sagte er. Diese Zusammenarbeit werde jedoch nur möglich sein, wenn die CDU bei den Wählern scheitert und gezwungen ist, neue Wege zu gehen.

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