Hoppermann: Landtagswahlen im Herbst gefährden nicht Merz' Kanzlerschaft

Hoppermann: Landtagswahlen im Herbst gefährden nicht Merz‘ Kanzlerschaft

Juli 31, 2026
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Franziska Hoppermann, die neue Generalsekretärin der CDU, äußerte sich optimistisch zu den bevorstehenden Landtagswahlen im Herbst und sieht keine Gefahr für die Kanzlerschaft von Friedrich Merz, auch wenn die CDU aus diesen Wahlen möglicherweise geschwächt hervorgeht. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte sie, Merz‘ Position als Parteichef und Kanzler sei nicht infrage gestellt, selbst im Fall eines schlechten Abschneidens der CDU.

Hoppermann betonte, dass die anstehenden Wahlen in unterschiedlichen Bundesländern mit spezifischen Herausforderungen verbunden seien. In Sachsen-Anhalt sei das Ziel, eine rechtsextreme Partei von der Regierungsbeteiligung abzuhalten. In Berlin gehe es darum, eine linksgeführte Landesregierung zu verhindern, während in Mecklenburg-Vorpommern der Anspruch bestehe, die „Partei der Mitte“ zu bleiben.

Die Generalsekretärin verteidigte zudem den Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gegenüber der AfD und der Linkspartei. Dieser sei ihrer Meinung nach notwendig, da beide Parteien inhaltliche Positionen vertreten würden, die der Union widersprechen. Sie kritisierte die Linkspartei für ihre Schwierigkeiten, Antisemitismus und Islamismus klar zu benennen, und wies darauf hin, dass die Äußerungen des neuen Parteivorsitzenden der Linken eine Radikalisierung innerhalb der Partei verdeutlichten.

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