Einen Monat vor der parlamentarischen Sommerpause zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts Ipsos, dass die politische Landschaft in Deutschland weitgehend stabil geblieben ist. Sollte an diesem Sonntag die Bundestagswahl stattfinden, würde die Alternative für Deutschland (AfD) mit 27 Prozent der Stimmen die stärkste politische Kraft bleiben, ein Plus von einem Prozent im Vergleich zur vorherigen Erhebung.
Die Union verharrt bei 23 Prozent. Die Grünen erreichen erneut 14 Prozent und liegen damit vor der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), die stagnierend bei 13 Prozent bleibt. Die Linkspartei hält ihr Niveau bei 12 Prozent, während die Freie Demokratische Partei (FDP) mit 4 Prozent weiterhin unter der Fünf-Prozent-Hürde steht. Das Bürgerliche Bündnis (BSW) weist ebenfalls ein stagnierendes Ergebnis von 3 Prozent auf und würde keinen Einzug ins Parlament schaffen. Über alle sonstigen Parteien hinweg verzeichnen diese zusammen einen Rückgang auf 4 Prozent.
Zusätzlich zur Sonntagsfrage ermittelte Ipsos die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Anteil derjenigen, die mit seiner Arbeit zufrieden sind, sank um drei Punkte auf 15 Prozent. Die Bewertung der Bundesregierung, bestehend aus CDU/CSU und SPD, liegt mit 17 Prozent stabil, allerdings ebenfalls auf niedrigem Niveau.
Die Umfrage erfolgte im Zeitraum vom 5. bis 7. Juni und befragte 1.000 wahlberechtigte Personen in Deutschland. Die Resultate wurden nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und dem Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl gewichtet.