Vincent Kompany wird im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals am 28. April gegen Paris Saint-Germain nicht als Trainer an der Seitenlinie stehen können. Der Trainer des FC Bayern München erhielt im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid eine Gelbe Karte, die seine dritte im laufenden Wettbewerb darstellt und somit mit einem Innenraumverbot einhergeht. Diese verwarnte Entscheidung erfolgte in der ersten Halbzeit des Spiels, das mit 4:3 für die Bayern endete.
Kompany zeigte sich im Anschluss an das Spiel verärgert über die Entscheidung des Schiedsrichters Slavko Vinčić und bezeichnete die Gelbe Karte als „nicht richtig und zu hart“. Wer in Paris an seiner Stelle coachen wird, steht noch nicht fest. „Wir werden in den nächsten Tagen darüber nachdenken“, äußerte sich Kompany. Er betonte jedoch, dass er sich keine Sorgen mache, da letztendlich die Spieler auf dem Platz die Entscheidungen fällen.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl reagierte auf die Sperre mit den Worten: „Jetzt ist der Trainer gesperrt – um Gottes willen“, fügte aber hinzu, dass eine Lösung gefunden werden müsse, um die Situation zu bewältigen. Der Kapitän der Münchner, Manuel Neuer, zeigte sich gelassen und erklärte: „Das ist so eine Situation, die tangiert uns jetzt nicht auf dem Spielfeld.“
Für das Rückspiel gegen PSG am 6. Mai in München wird Kompany jedoch wieder auf der Trainerbank sitzen dürfen.