Der FSV Mainz 05 hat am 19. März 2026 in der Conference League Geschichte geschrieben, indem die Mannschaft erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ins Viertelfinale einzieht. Im Rückspiel des Achtelfinals gelang gegen Sigma Olmütz ein überzeugender 2:0-Sieg, nachdem das Hinspiel in Tschechien mit 0:0 endete. Die Tore erzielten Stefan Posch in der 46. Minute und Armindo Sieb in der 82. Minute.
Das Spiel fand im ausverkauften Stadion von Mainz statt. Der Olmütz-Spieler Peter Barath erhielt in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte, was den Gastgebern eine Überzahl beschaffte. Mainz bot eine konzentrierte Leistung und setzte von Beginn an die Gäste unter Druck. Chancen durch Phillip Tietz und Nelson Weiper blieben zunächst ungenutzt. Olmütz konnte sich jedoch ebenfalls nicht entscheidend durchsetzen.
Nach der Halbzeit gelang Mainz schnell die Führung. Posch köpfte nach einer Flanke von Paul Nebel und traf ins Netz, was sein erstes Tor in einem Pflichtspiel für den Verein war. Die Mainzer Mannschaft drängte auf eine schnelle Entscheidung, was durch die zahlreichen Chancen von Tietz und einen Freistoß von Nebel, der an die Latte prallte, deutlich wurde.
Mit dem zweiten Tor durch Sieb war der Einzug in die nächste Runde endgültig gesichert. Die Fans unterstrichen mit einer Choreographie vor dem Spiel den großen Moment für den Verein und forderten ein historisches Erlebnis. Mainz kann jetzt mit Vorfreude auf weitere europäische Spiele blicken. Zuvor steht allerdings ein wichtiges Ligaspiel gegen Eintracht Frankfurt an, bei dem es um wertvolle Punkte im Abstiegskampf geht.