Eine Umfrage des Instituts Insa zeigt, dass 53 Prozent der Bundesbürger dafür sind, die Klimaziele Deutschlands um fünf Jahre auf 2050 zu verschieben. Dies entspricht dem Zeitpunkt, den auch die Europäische Union für die Klimaneutralität anstrebt. Bisher plant Deutschland, dieses Ziel bereits 2045 zu erreichen.
Auf die Frage, ob Deutschland 2050 klimaneutral sein sollte, befürworten 66 Prozent der CDU/CSU-Wähler diese Verschiebung, während nur 24 Prozent dafür sind, am ursprünglichen Ziel festzuhalten. Bei den AfD-Wählern sind es 60 Prozent, die für die Anpassung sind, während 26 Prozent dies ablehnen. Auch 54 Prozent der Wähler der SPD stimmen für eine Verschiebung, im Gegensatz zu 30 Prozent, die das Ziel 2045 beibehalten wollen.
Im Gegensatz dazu sind die Grünen-Wähler überwiegend gegen eine Verschiebung: Nur 35 Prozent unterstützen die Idee, während 65 Prozent das ursprüngliche Ziel beibehalten wollen. Unter den Wählern der Linken befürworten 38 Prozent eine Verschiebung, 51 Prozent sind dagegen.
Die Umfrage fand zwischen dem 27. Februar und dem 2. März 2026 statt und wurde von 1.001 wahlberechtigten Personen beantwortet. Die gestellte Frage lautete, ob Deutschland statt 2045 auch erst 2050 klimaneutral werden sollte.