CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat während seiner Rede zu Beginn des Bundesparteitags der Christdemokraten in Stuttgart am Freitag eingeräumt, dass er teilweise zu große Versprechungen gemacht hat. „Vielleicht haben wir nach dem Regierungswechsel nicht schnell genug deutlich gemacht, dass wir diese gewaltige Reformanstrengung nicht von heute auf morgen schaffen können, ich nehme diese Kritik an“, so Merz.
Er betonte, dass es notwendig sei, weiterhin mutig zu bleiben und dabei die Initiative zu ergreifen. „Ich glaube persönlich an die positive Kraft einer solchen Vision: ich sage, was geht, und sage nicht ständig, was nicht geht“, fügte der Kanzler hinzu. Merz wird am Nachmittag von den Delegierten der CDU als Parteichef wiedergewählt. Bei der letzten Wahl im Jahr 2024 erhielt er rund 90 Prozent Zustimmung, weshalb sein diesjähriges Wahlergebnis mit großem Interesse verfolgt wird.