Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der Alternative für Deutschland (AfD) für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September, hat angekündigt, dass er keine Koalition mit der Christlich Demokratischen Union (CDU) anstrebt. Dies erklärte er am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt gegenüber dem Fernsehsender Phoenix. Siegmund äußerte, dass es nicht möglich sei, „Deutschland mit denjenigen zu retten, die es jetzt 20, 30 Jahre lang sehenden Auges gegen die Wand gefahren haben, in allen Bereichen“.
Darüber hinaus kritisierte Siegmund eine „extreme Veränderung“ in der CDU, die seiner Meinung nach immer weiter nach links rutscht. Er betonte, dass sein Schwerpunkt auf Lösungen liegt und er nicht über „Spielchen und Machtkonstellationen“ nachdenken wolle. Die AfD habe in Sachsen-Anhalt in Umfragen einen Zuspruch von über 40 Prozent. Sein Ziel sei es, „45 plus X“ zu erreichen.
In Bezug auf die politische Situation auf Bundesebene wies Siegmund darauf hin, dass die Verhältnisse dort langfristig anders seien und man beobachten müsse, wie sich die Lage entwickelt. Diese Aussagen reflektieren die derzeitige Position der AfD und deren Strategie in Sachsen-Anhalt.