Spanien feiert zweiten WM-Titel nach Sieg gegen Argentinien

Spanien feiert zweiten WM-Titel nach Sieg gegen Argentinien

Juli 20, 2026
1 min. lesezeit

Rodri und die spanische Nationalmannschaft haben am Sonntag, den 19. Juli 2026, in East Rutherford, New Jersey, die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Finale setzten sich die Spanier gegen Argentinien mit 1:0 durch und sicherten sich damit den zweiten WM-Titel nach 2010. Der entscheidende Treffer fiel in der 106. Minute durch Ferran Torres.

Nach der Rückkehr nach Madrid wurde das Team von König Felipe VI. empfangen, der selbst im Stadion anwesend war. Die Spieler trugen Anzüge bei der Feier im königlichen Palast, bevor sie durch die Straßen der Hauptstadt fuhren, wo sie von Hunderttausenden Fans bejubelt wurden. Linksverteidiger Marc Cucurella äußerte sich vorab optimistisch zum Empfang: „Wir haben uns eine gute Feier verdient.“

Das Spiel übertraf die Erwartungen der Zuschauer. Spanien dominierten die Partie und ließen Argentinien kaum zur Entfaltung kommen. Wenige Minute nach dem Schlusspfiff begann die Feier, ein Bild des johlenden Lamine Yamal mit seinem kleinen Bruder und Spieler Carlos Alcaraz wurde zum Symbol des Sieges.

Das Verhalten der argentinischen Spieler nach dem Spiel, die sich als schlechte Verlierer präsentierten, sorgte für Diskussionen. Sie ignorierten die Sieger während der Pokalübergabe und verhielten sich unangemessen. Dies wurde in spanischen und internationalen Medien kritisch betrachtet, wobei viele die spanische Mannschaft als „Retter des Fußballs“ bezeichneten.

US-Präsident Donald Trump übergab persönlich den Pokal, was für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte. Dabei wollte Trump die Bühne zunächst nicht verlassen, was von FIFA-Präsident Gianni Infantino korrigiert werden musste. Trotz dieser Randnotiz war der Fokus eindeutig auf dem Sieg Spaniens und dem gleichzeitigen Halten des Frauen-Weltmeistertitels von 2023.

Trotz des Drucks im Spiel überstand Spaniens Torwart Unai Simón einen Rekord von 649 Minuten ohne Gegentor im gesamten Turnier. Spanien kassierte nur einen Gegentreffer, was die Defensive als eine der besten der WM-Geschichte auszeichnet.

Die WM dieser Generation wird als Meilenstein angesehen. Trainer Luis de la Fuente, der mit 65 Jahren nun als ältester Weltmeister-Trainer gilt, lobte die Teamleistung und die Hingabe der Spieler. Er hat auch dafür gesorgt, dass Cucurella ein Tattoo mit seinem Konterfei stechen lassen muss, was als witziges Versprechen von Cucurella vor dem Turnier herausgestellt wurde.

Nach dieser erfolgreichen WM wird Spanien als voller Titelträger weiter in die Zukunft blicken, mit der Aussicht auf weitere Erfolge im Fußball und einer neuen talentierten Generation von Spielern.

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