Die Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD und der Grünen haben auf einen Brief von 53 Teilnehmern des Bundestags-Planspiels „Jugend und Parlament“ reagiert, der rassistische Vorfälle während der Veranstaltung beklagt. Der Brief wurde am Mittwoch um 18 Uhr an die Büros der Parlamentarischen Geschäftsführer gesendet.
In ihrer Antwort betonen Dirk Wiese und Derya Türk-Nachbaur von der SPD, dass die Bundestagsfraktion die Aufarbeitung der Ereignisse aktiv begleiten wird. Sie arbeiten gemeinsam mit den zuständigen Stellen, um sicherzustellen, dass „Jugend und Parlament“ auch künftig ein sicheres und wertvolles Erlebnis für alle Teilnehmer bleibt. Wiese und Türk-Nachbaur bieten den Teilnehmern an, sich direkt an sie zu wenden, sollten weiterhin Vorfälle oder Entwicklungen auftreten, die einer Klärung bedürfen.
Irene Mihalic, die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, fordert ebenfalls eine gründliche Aufarbeitung der Vorfälle. Sie hebt hervor, dass es wichtig ist, die Sicherheit der Veranstaltung zukünftig besser zu gewährleisten. Der Ältestenrat des Bundestages habe sich fest vorgenommen, dies zu realisieren, unterstützt von der Inneren Kommission als Gremium des Ältestenrates.