Die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich bereit erklärt, Teil eines neuen Führungsduos der Partei zu werden, nachdem der gesamte Parteivorstand zurückgetreten ist. In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ äußerte sie, dass es wichtig sei, eine Person zu finden, die die gesamte Partei erreichen kann und langfristig Verantwortung übernehmen kann.
Strack-Zimmermann betonte, dass sie sorgfältig prüfen werde, mit wem sie zusammenarbeiten möchte. Sie schloss eine Zusammenarbeit mit Personen aus, die die bevorstehende Neuwahl des Parteivorstands nutzen würden, um interne Machtkämpfe auszutragen. Sie bezeichnete ein solches Vorgehen als egoistisch und als nicht im Interesse der Zukunft der Partei.
Die Politikerin, die als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament tätig ist, beobachtet die aktuelle geopolitische Lage mit großer Sorge. Trotz ihrer intensiven Arbeit in Brüssel erklärte sie sich bereit, Verantwortung für die FDP zu übernehmen und sich in einem möglichen Doppelspitzenmodell einzubringen.
Mit einem klaren Bekenntnis zur Zukunft des organisierten Liberalismus äußerte sie den Wunsch, aktiv an der Neuausrichtung der Partei mitzuwirken.