Der VfB Stuttgart hat mit einem 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung gegen den SC Freiburg das Finale des DFB-Pokals erreicht. Das Halbfinale fand am 23. April 2026 vor 60.000 Zuschauern statt. Die Stuttgarter mussten zunächst einen Rückstand hinnehmen, nachdem Maximilian Eggestein in der 28. Minute das 1:0 für Freiburg erzielte. Deniz Undav sorgte in der 70. Minute für den Ausgleich, bevor Tiago Tomas in der 119. Minute das entscheidende Tor erzielte und den Einzug ins Endspiel sicherte.
Die Nachrichten über den VfB Stuttgart und ihre Chancen im Endspiel gegen den FC Bayern, die sich im anderen Halbfinale gegen Bayer Leverkusen mit 2:0 durchsetzten, zeigen den Stolz des Clubs, erneut im Finale zu stehen. Dies ist das zweite Finale in Folge für den VfB, nachdem sie im Vorjahr den Titel gewonnen hatten. Trainer Sebastian Hoeneß hat mit seiner Mannschaft ein bedeutendes Kapitel in der Vereinsgeschichte geschrieben.
Freiburg, der im vergangenen Jahr bereits im Pokal-Finale stand, verpasste diesmal die Chance, einen Titel zu gewinnen. Trotz des Ausscheidens bleibt für den SC in dieser Saison die Möglichkeit bestehen, in den Halbfinalspielen der Europa League gegen Sporting Braga im Mai das Endspiel zu erreichen.
Das Spiel begann mit Verzögerungen, da Pyrotechnik auf den Rängen den Anpfiff um einige Minuten verschob. Die erste Halbzeit verlief intensiv, wobei beide Teams zu Gelegenheiten kamen, die jedoch ungenutzt blieben. Freiburg ging durch eine Ecke in Führung, während der VfB bis zur zweiten Hälfte Schwierigkeiten hatte, sich klare Chancen zu erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel übernahm Stuttgart das Spielgeschehen und belohnte sich schließlich mit dem Ausgleich, gefolgt von dem Siegtreffer kurz vor Ende der Verlängerung.