VfL Wolfsburg unterliegt Hamburg und steht vor dem Abstieg in die 2. Liga

VfL Wolfsburg unterliegt Hamburg und steht vor dem Abstieg in die 2. Liga

März 7, 2026
1 min. lesezeit

Der VfL Wolfsburg hat auch sein Heimspiel gegen den Hamburger SV mit 1:2 (1:1) verloren und steht damit weiter gefährlich nahe an einem Abstiegsplatz in der Bundesliga. Die Tage des Trainers Daniel Bauer scheinen nach dieser Niederlage gezählt. Mit nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen muss das Führungsteam der Niedersachsen nun handeln.

Im Spiel, das am Samstag in der Volkswagen Arena stattfand, gingen die Wolfsburger durch einen Elfmeter von Christian Eriksen in der 22. Minute in Führung. Der HSV glich jedoch in der 33. Minute ebenfalls per Strafstoß aus, den Luka Vuskovic verwandelte. In der zweiten Halbzeit brachte Jean-Luc Dompé das Team aus Hamburg in der 58. Minute mit einem weiteren Elfmeter in Führung, nachdem Adjetey ein Foulspiel begangen hatte. Die Wolfsburger waren nach dem Rückstand nicht mehr in der Lage, entscheidende Akzente zu setzen.

Nach dem Schlusspfiff kam es zu tumultartigen Szenen auf dem Spielfeld und im Fanblock der Wolfsburger, wo Pyrotechnik gezündet wurde. Das Ergebnis hat zu einer kritischen Stimmung unter den Anhängern geführt, während einige sogar den Namen des ehemaligen Trainers Dieter Hecking als möglichen Nachfolger Bauer skandierten. Hecking hatte die Wolfsburger 2015 zum DFB-Pokalsieg geführt und wurde zuletzt im September 2025 beim VfL Bochum entlassen.

Für den HSV war der Sieg nicht nur wichtig für die Moral, sondern auch für den möglichen Klassenerhalt. Mit diesem Erfolg liegen sie nun neun Punkte vor den abstiegsgefährdeten Wolfsburgern. Bauer hatte zuvor an die Fans appelliert, die Mannschaft zu unterstützen, und konnte tatsächlich über 2.500 Zuschauer zum Abschlusstraining mobilisieren. In der Volkswagen Arena herrschte eine kämpferische Atmosphäre, die diesmal sowohl von Wolfsburger als auch Hamburger Fans getragen wurde.

Trotz eines couragierten Starts war der Auftritt der Wolfsburger als Gesamtleistung nicht ausreichend. Die Mannschaft änderte die Startaufstellung an gleich fünf Positionen, doch die Schwächen im Spielaufbau wurden erneut deutlich. Zentrale Spieler wie Mohammed Amoura blieben zunächst auf der Bank, was als Teil einer taktischen Neuausrichtung gedeutet wurde.

Das Spiel verdeutlichte die kritische Lage des VfL Wolfsburg in der Liga und lässt Zweifel an der Zukunft von Trainer Bauer aufkommen. Mit der anhaltenden Negativserie ist die Zeit für Veränderungen offenbar gekommen.

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