Zverev trifft im Wimbledon-Finale auf Vorjahreschampion Sinner

Zverev trifft im Wimbledon-Finale auf Vorjahreschampion Sinner

Juli 10, 2026
1 min. lesezeit

Alexander Zverev hat das Finale des Wimbledon-Turniers erreicht. Im entscheidenden Halbfinale besiegte der deutsche Tennisprofi den britischen Außenseiter Arthur Fery mit 7:6 (7:0), 6:2, 6:4. Damit steht Zverev, der als erster deutscher Spieler seit Boris Becker 1995 im Wimbledon-Finale spielt, nun vor der Möglichkeit, den Titel zu gewinnen. Sein Gegner im Endspiel wird der italienische Titelverteidiger Jannik Sinner sein, der den serbischen Rekordchampion Novak Djokovic ebenfalls klar mit 6:4, 6:4, 6:4 besiegte.

Das Finale findet am Sonntag um 17:00 Uhr statt. Zverev, der bereits den Titel bei den French Open in diesem Jahr gewonnen hat, könnte mit einem Sieg in Wimbledon seinen zweiten Grand Slam innerhalb von fünf Wochen feiern. Er hat betont, dass ihm der Titel sehr viel bedeuten würde, und will die Erwartungen souverän angehen. „Ich muss am Sonntag ein vernünftiges Tennismatch spielen, das ist die Hauptsache“, sagte Zverev.

In der laufenden Saison hat Zverev bereits große Fortschritte gemacht. Seine Leistungen in den vergangenen Turnieren haben ihm den Aufstieg in der Weltrangliste gesichert, wo er den verletzten Carlos Alcaraz verdrängen wird. Sollte Zverev den Titel gewinnen, wäre er der erste deutsche Wimbledon-Sieger im Männer-Einzel seit Michael Stich im Jahr 1991.

Der Finalgegner Sinner hat sich in diesem Jahr ebenfalls stark präsentiert. Zverev hat in den vergangenen Matches Schwierigkeiten gegen Sinner gehabt, hat aber betont, dass er sich gut vorbereitet fühle und alles geben werde, um zu gewinnen.

Die Zuschauer im Halbfinale waren fest hinter dem britischen Spieler Fery, der als Wildcard-Teilnehmer bei diesem Turnier auftrat. Zverev konnte jedoch die anfänglichen Schwierigkeiten überwinden und dominierte insbesondere ab dem zweiten Satz. Der deutsche Spieler wurde in den letzten Wochen für seine kontinuierlichen Leistungen gelobt und erhielt in der Presse bereits den Spitznamen „Chance seines Lebens“ für das bevorstehende Finale.

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