Am 23. Juli soll in Istanbul die dritte Gesprächsrunde zwischen der ukrainischen Delegation und Vertretern des Aggressorstaat stattfinden. Im Fokus stehen konkrete Schritte zur Beendigung des Krieges, darunter die Rückkehr der von Russland deportierten Kinder und Gefangenen. Die ukrainische Seite drängt darauf, dass Moskau seine diplomatischen Verpflichtungen ernst nimmt und einen substantiellen Verhandlungsprozess beginnt.
Forderung nach Verhandlungen auf Führungsebene
Kiew betont die Notwendigkeit eines Treffens auf Führungsebene, da nur die Staatschefs über die Befugnisse verfügen, Entscheidungen zur Kriegsbeendigung zu treffen. Die ukrainische Delegation signalisiert ihre Bereitschaft, reale Friedensschritte zu gehen, lehnt jedoch jegliche Ultimaten aus Moskau ab, die einer Kapitulation gleichkämen.
Kombination aus Diplomatie und Druck auf Russland
Während sich die Ukraine für eine diplomatische Lösung einsetzt, verstärkt sie gleichzeitig den militärischen Druck auf den Aggressor. Zudem wird der internationale Sanktionsdruck gegen Russland weiter intensiviert, um die Verhandlungsposition Kiews zu stärken und die Kriegsbeendigung zu forcieren.