DAX-Index startet mit leichten Gewinnen trotz unsicherer Marktlage

DAX-Index startet mit leichten Gewinnen trotz unsicherer Marktlage

Februar 24, 2026
1 min. lesezeit

Der DAX könnte am heutigen Dienstag mit einem positiven Start über der Marke von 25.000 Punkten in den Handel gehen. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex 0,2 Prozent höher bei 25.031 Punkten. Dies geschieht trotz schwacher Vorgaben von der Wall Street, wo der Dow-Jones-Index um 1,7 Prozent auf 48.804 Punkte gefallen ist. Handelskonflikte und geopolitische Unsicherheiten, insbesondere durch die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle, bleiben jedoch als Unsicherheitsfaktor bestehen.

Experten wiesen darauf hin, dass die jüngsten Entwicklungen im Zollstreit, der nun in die nächste Runde geht, die Märkte langfristig belasten könnten. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, betonte, dass die erneute Unsicherheit über die Zölle für Nervosität und Verkaufsdruck am Aktienmarkt sorgt. IG-Analyst Christian Henke hob hervor, dass die Spekulationen um die Dauer und Art der Zölle anhalten, was die Marktbewegungen weiter beeinflusst.

Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners formulierte, dass die Mehrheit der Anleger in der aktuellen Situation risikoscheu ist. Sowohl die Unsicherheiten im Zollbereich als auch geopolitische Spannungen, beispielsweise im Iran-Konflikt, führen zu einer hohen Risikoaversion bei Marktteilnehmern.

Zusätzlich haben die jüngsten US-Entscheidungen hinsichtlich der Zölle, insbesondere des Obersten Gerichtshofs, der einige von Trumps Zöllen als unrechtmäßig erklärt hat, die Sorgen über die Handelspolitik verstärkt. In diesem Kontext plant der US-Logistikkonzern Fedex, gegen die Trump-Regierung Klage auf Rückerstattung bereits gezahlter Zölle einzureichen. Diese Zölle betreffen Gebühren, die auf einem als problematisch erachteten Notstandsgesetz basieren.

Zusammenfassend bleibt abzuwarten, wie sich die Märkte in den kommenden Tagen entwickeln, da sowohl handels- als auch geopolitische Unsicherheiten die Stimmung der Anleger weiterhin beeinflussen dürften.

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