Asiens wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch leicht nachgegeben. Steigende Ölpreise belasteten die Stimmung, während die Börsen auf dem chinesischen Festland wegen der Golden-Week-Feiertage geschlossen blieben.
Der japanische Nikkei 225 schloss mit einem Minus von 0,92 Prozent bei 70.035,71 Punkten. Der südkoreanische Kospi verlor rund 2 Prozent.
Auch der Hang Seng in Hongkong gab um 0,5 Prozent nach. Der australische S&P/ASX 200 sank um 0,09 Prozent auf 8.727,68 Punkte und zeigte sich kaum bewegt.
Marktstratege Andreas Lipkow von CMC Markets führte die Verluste auf hohe Energiepreise und weiterhin hohe Anleiherenditen zurück. „Hohe Energiepreise und weiterhin hohe Anleiherenditen sorgten für Gewinnmitnahmen“, sagte er.
Strategen der Deutschen Bank verwiesen auf neue Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus, die die Korrektur bei den Ölpreisen vom Vortag unterbrochen hätten. Vor der Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der US-Notenbank später am Abend blieb der Handel nach Einschätzung von Marktteilnehmern vorsichtig.
In Japan wirkte der schwächere Yen nach Angaben aus dem Markt dämpfend auf die Verluste. In Südkorea richtete sich der Blick zudem auf große Technologiekonzerne wie Samsung und SK Hynix, bei denen Anleger auf weitere Signale achteten.
Die chinesischen Festlandsbörsen blieben wegen der Feiertage geschlossen.
