Mann telefoniert vor einer Börsenanzeige mit fallenden Kursen in Tokio.
Bolsa de Tokio — Héctor Romero · BY

Asiatische Technologiewerte geraten wegen China-Sorgen deutlich unter Druck

Oktober 16, 2026
1 min. lesezeit

Wichtige Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag Verluste verzeichnet, an technologielastigen Börsen fielen die Abschläge besonders deutlich aus.

Die Deutsche Bank führte die Abgaben auf Sorgen vor wachsender chinesischer Konkurrenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz zurück. Auslöser sei laut Bericht der South China Morning Post ein Beitrag über Fortschritte des Speicherchipherstellers CXMT gewesen.

Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets sagte, die technologische Konkurrenz aus China nähre die Sorge, wie lange sich die hohen Bewertungen und Gewinnmargen etablierter Chipkonzerne noch rechtfertigen lassen. Die Schwäche bei US-Halbleiterwerten hatte sich zuvor bereits gezeigt und belastete nun auch Schwergewichte wie Samsung und SK Hynix.

Der südkoreanische Kospi-Index schloss mit einem Abschlag von 5,5 Prozent und knüpfte damit an die Vortagesverluste an. Auch taiwanesische Aktien gaben stärker nach.

In Japan sank der Nikkei 225 um 1,8 Prozent auf 67.777,52 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen dort neben der Technologieschwäche auch auf Zurückhaltung vor den Zahlen großer US-Banken. In China fielen die Bewegungen geringer aus: Der Hang-Seng-Index in Hongkong gab zuletzt um 0,1 Prozent nach, der CSI-300-Index um 0,4 Prozent. Der australische S&P ASX 200 schloss unterdessen kaum verändert.

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