Porsche-Finanzchef Jochen Breckner hat bei einem Investorentermin in Weissach gesagt, dass 2027 für den Sportwagenbauer noch schwieriger werde als das laufende Jahr. Verkäufe und Profitabilität dürften dann unter dem Niveau von 2026 liegen.
„2027 werde unter anderem wegen Modellanläufen noch einmal härter für das Unternehmen als das laufende Jahr“, sagte Breckner am Mittwoch in Weissach. „Absatz und Profitabilität würden dann voraussichtlich unter den Werten für dieses Jahr liegen.“
Für das laufende Jahr rechnet Porsche derzeit mit einem Umsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro und einer operativen Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent. Für 2030/31 strebt der Konzern 41 bis 45 Milliarden Euro Umsatz und eine Marge von 10 bis 15 Prozent an.
Porsche-Chef Michael Leiters hatte in dieser Woche eine Strategie vorgestellt, mit der der unter Druck geratene Sportwagen- und SUV-Hersteller wieder auf Kurs kommen soll. Wachstum soll nach Unternehmensangaben vor allem über höhere Verkaufspreise und einen größeren Beitrag teurerer Modelle kommen, flankiert von umfangreichen Kostensenkungen.
Die Porsche-Vorzugsaktien notierten am Nachmittag rund 0,7 Prozent schwächer.
