Nächtlicher Eingang zu einem Stellantis-Gelände mit beleuchtetem Stellantis-Logo.
Stellantis (автор Стоялов Максим Викторович) — Стоялов Максим Викторович · BY-SA

Stellantis meldet leichten Absatzrückgang im dritten Quartal

Oktober 17, 2026
1 min. lesezeit

Stellantis hat im dritten Quartal nach vorläufigen Schätzungen etwas weniger Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz sank um 1 Prozent auf knapp 1,3 Millionen Fahrzeuge, wie die Opel-Mutter mitteilte.

Eine höhere Nachfrage vor allem nach Elektrofahrzeugen in Europa konnte Rückgänge in Nordamerika und in der Region Naher Osten & Afrika nicht wettmachen. Europa, der nach Volumen größte Markt des Konzerns, legte um 10 Prozent zu.

In Nordamerika ging die Nachfrage um 12 Prozent zurück. Stellantis führte das vor allem auf geplante Produktionsunterbrechungen im Sommer zurück.

Der Konzern hat italienische, französische und amerikanische Wurzeln und ist unter anderem mit den Marken Fiat, Peugeot und Chrysler vertreten. Zuletzt stand Stellantis in den USA unter starkem Druck, unter anderem wegen Überproduktion, sinkender Preise und der Politik von US-Präsident Donald Trump für Elektroautos.

Im vergangenen Jahr verbuchte Stellantis einen Rekordverlust von 22,3 Milliarden Euro. Nach Angaben des Unternehmens hing dieser vor allem mit hohen Abschreibungen auf eingestellte Plattformen und Modelle zusammen.

Der neue Chef Antonio Filosa richtet den Konzern in den USA wieder stärker auf Verbrennungsmotoren bei großen SUVs und Pickups der Marken Ram und Jeep aus. Zugleich soll sich die Investitionstätigkeit vor allem auf die Kernmarken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat konzentrieren.

Die Europasparte des VW-Rivalen soll insgesamt schrumpfen, außerdem sollen Produktionskapazitäten gekürzt werden.

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