Nvidia hat sein Aktienrückkaufprogramm um 150 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Der Halbleiterkonzern plant laut dem Kommentar, über die nächsten zwei Jahre eigene Aktien im Umfang von 235 Milliarden US-Dollar zurückzukaufen.
Die Autorin Antje Erhard ordnet den Schritt als Signal der Stärke ein. Nvidia profitiere vom anhaltenden Boom bei Rechenzentren und Künstlicher Intelligenz, der die Rückkäufe erst möglich mache.
Weltweit kauften Unternehmen im vergangenen Jahr eigene Aktien im Volumen von 1,45 Billionen US-Dollar zurück, gut 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht dem Beitrag zufolge aus einem Buyback-Watch-Bericht von Capital Group hervor.
Rückkäufe können die Kennziffern je Aktie verbessern, weil bei unverändertem Gewinn weniger Anteile im Umlauf sind. Der Kommentar verweist zugleich darauf, dass Nvidia seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung in diesem Jahr auf etwas mehr als 18 Milliarden US-Dollar erhöhen will, nach rund 13 Milliarden im Vorjahr.
Zu den weiteren großen Programmen zählen laut dem Beitrag 80 Milliarden US-Dollar bei Apple und 45 Milliarden US-Dollar bei Alphabet. Mehr als 70 Prozent aller Rückkäufe weltweit entfielen demnach auf US-Unternehmen, allein Apple kaufte im vergangenen Jahr eigene Aktien im Wert von 92 Milliarden US-Dollar zurück.
Der Kommentar betont, dass Rückkäufe auch kritisch gesehen werden, etwa wenn Unternehmen damit nötige Investitionen verdrängen oder überteuert eigene Aktien erwerben. In schwächeren Branchen wie bei Mercedes und BMW stellt der Text die Frage, ob Rückkäufe dort derzeit sinnvoll sind.
