Der Unternehmer Reinhold Würth hat die Bundesregierung scharf kritisiert. In der Südwest Presse sagte der 91-Jährige am Donnerstag: „Das ist ja ein Drama mit diesen deutschen Regierungen!“
Würth bezeichnete auch die vorherige Regierung als „Drama“. Zugleich erklärte er, das setze sich fort, weil die SPD die CDU antreibe.
Deutschland brauche Politiker, „die sich durchsetzen und nicht bei jedem Pieps in die Knie gehen und zurückrudern“, sagte Würth weiter. Als Beispiele für Führung nannte er die früheren Kanzler Helmut Schmidt von der SPD und Helmut Kohl von der CDU.
Würth ist als „Schraubenkönig“ bekannt. Der heute 91-Jährige ist Aufsichtsratsvorsitzender der Würth Group mit Sitz in Künzelsau.
Mit seiner Kritik steht Würth nicht allein. Ende September hatten die Wirtschaftsverbände BDI und BDA die Bundesregierung zu einem entschlossenen Reformkurs aufgefordert. Im Juni forderten zudem 100 Startup-Gründer einen Kurswechsel bei der Förderung junger Unternehmen.
