Vivida BKK und BKK Scheufelen haben ihren geplanten Zusammenschluss abgesagt. Die beiden Betriebskrankenkassen wollten sich zum 1. Januar 2027 zusammenschließen, verfolgen diese Pläne nun aber nicht weiter.
Vivida BKK teilte mit: „Im Verlauf der Vorbereitungen hat sich gezeigt, dass sich die mit der Fusion verbundenen Erwartungen nicht in ausreichendem Maße erfüllen lassen“. Damit bleibt es dabei, dass beide Krankenkassen eigenständig bleiben.
Es ist bereits die zweite geplante Fusion von Krankenkassen, die in diesem Jahr wieder abgesagt wurde. Im Mai hatten sich BIG direkt gesund und die Salus BKK entschieden, bestehende Fusionspläne nicht weiterzuverfolgen.
Die Branche steht unter Fusionsdruck, auch wegen politischer Vorgaben und Erwartungen. Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann sprach sich dafür aus, die Zahl der Kassen von derzeit 92 auf eine niedrige zweistellige Zahl zu senken.
Mehrere Krankenkassen hatten in den vergangenen Monaten Zusammenschlüsse angekündigt. Dazu gehören BKK Firmus und Heimat Krankenkasse sowie BKK Pfalz und die mkk; die Vereinigung von IKK gesund plus und IKK Brandenburg und Berlin ist bereits vollzogen.
