Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov 28 Prozent Zustimmung erreicht, was einen Anstieg um einen Punkt seit der letzten Erhebung darstellt. Der Abstand zur Union, bestehend aus CDU und CSU, beträgt nun sechs Punkte. Diese müsste laut den Ergebnissen mit 22 Prozent antreten, was einen Rückgang um einen Punkt im Vergleich zur Umfrage Mitte April darstellt.
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) verharrt bei 13 Prozent, während die Grünen ebenfalls unverändert bei 13 Prozent liegen. Die Linke konnte ihren Wert auf 11 Prozent steigern. Die kleineren Parteien FDP und BSW liegen bei jeweils 4 Prozent, und andere, noch kleinere Parteien kommen zusammen auf 5 Prozent.
Die Umfrage, die zwischen dem 8. und 11. Mai 2026 durchgeführt wurde, zeigt zudem eine sinkende Zufriedenheit mit der Bundesregierung. Lediglich 16 Prozent der Befragten geben an, mit der Arbeit der Regierung zufrieden zu sein, ein Rückgang gegenüber 19 Prozent im Vormonat. 82 Prozent geben an, unzufrieden zu sein. Nur 10 Prozent glauben, dass die Koalition gut zusammenarbeitet; 67 Prozent sehen die Zusammenarbeit als schlecht an.
Friedrich Merz, der Vorsitzende der CDU, verliert ebenfalls an Zustimmung. Aktuell bewertet nur noch 15 Prozent seiner Unterstützer seine Arbeit als gut, was einem Rückgang um 5 Punkte seit April entspricht. Unter Unionswählern liegen die Zustimmungswerte bei 38 Prozent.
Die Haltung der Parteien gegenüber der AfD bleibt deutlich. Alle im Bundestag vertretenen Parteien schließen eine Koalition mit der AfD auf Bundes- und Landesebene aus. Die Bevölkerung zeigt sich gespalten zu dieser Praxis: 46 Prozent finden sie richtig, 41 Prozent lehnen sie ab, während 13 Prozent unentschieden sind.
Insgesamt wurden 2.179 Personen für die Yougov-Umfrage befragt.