Ein katholischer Geistlicher spricht an einem Mikrofon.

Dachbischofskonferenz erinnert an Hamas-Angriff und fordert Frieden

Oktober 7, 2026
1 min. lesezeit

Die Deutsche Bischofskonferenz hat zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 auf Israel an die Folgen des Anschlags erinnert. Nach Angaben der Erklärung wurden damals innerhalb weniger Stunden mehr als 1.200 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer getötet.

Rund 250 weitere Menschen seien in den Gazastreifen verschleppt worden, viele von ihnen seien dort getötet worden oder an den Folgen der Gefangenschaft gestorben. Die Erklärung verweist zugleich darauf, dass Israels militärische Reaktion im Gazastreifen mehr als 70.000 Menschen das Leben gekostet und eine humanitäre Katastrophe ausgelöst habe, die bis heute nicht überwunden sei.

Auch die Gewalt extremistischer Siedler im Westjordanland habe seitdem deutlich zugenommen, heißt es weiter. Zudem hätten Antisemitismus und Judenhass weltweit und auch in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023 dramatisch zugenommen.

Die Kirche stehe fest an der Seite jüdischer Mitbürger, so die Erklärung. Wörtlich heißt es: „Als Kirche stehen wir fest an der Seite unserer jüdischen Mitbürger.“

Antisemitismus und Judenhass hätten in der Gesellschaft keinen Platz, betont die Bischofskonferenz. Zugleich wirbt sie für eine Kultur des Dialogs und der Versöhnung statt Gewalt, Vergeltung und Krieg. „Frieden entsteht nicht durch Vergeltung, sondern durch die Bereitschaft, den Anderen als Menschen mit derselben Würde anzuerkennen.“

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