DGB fordert Benzingipfel mit Mineralölkonzernen bei Bundeskanzler Merz

DGB fordert Benzingipfel mit Mineralölkonzernen bei Bundeskanzler Merz

April 15, 2026
1 min. lesezeit

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert einen Ölpreisgipfel mit Bundeskanzler Friedrich Merz. In einem Interview mit der „Bild“ äußerte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell, dass die Mineralölkonzerne die geplante Energiesteuersenkung möglicherweise nicht vollständig an die Verbraucher weitergeben werden. Körzell betonte, dass die Bundesregierung sicherstellen müsse, dass der Tankrabatt vollständig bei Autofahrern und Unternehmen ankomme.

Der DGB fordert Merz auf, die Chefs der Mineralölkonzerne ins Kanzleramt einzuladen, um klare Maßnahme zur Preisanpassung zu diskutieren. “Der Bundeskanzler muss unmissverständlich klarmachen: Schluss mit den Tricksereien”, so Körzell weiter. Die Gewerkschaft sieht dringenden Handlungsbedarf, um eine faire Preisgestaltung für die Verbraucher zu garantieren und mögliche Gewinne der Ölkonzerne zu begrenzen.

Die Diskussion über Preisregulierungen und die Weitergabe von Steuervorteilen an die Verbraucher nimmt in der politischen Agenda an Bedeutung zu. Der DGB fordert von der Regierung, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Privatpersonen und Unternehmen nicht aus den Augen zu verlieren, um die Belastungen durch steigende Lebenshaltungskosten zu lindern.

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