Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat die geplante Erhöhung des Deutschlandtickets auf 66,80 Euro ab 1. Januar 2027 als „absolute Unverschämtheit“ bezeichnet. Zugleich forderte sie eine Preisgarantie für das Nahverkehrsticket.
Im Gespräch mit RTL und ntv kritisierte Dröge, der Bund stelle 2,5 Milliarden Euro für einen Tankrabatt bereit, halte den Preis des Deutschlandtickets aber nicht stabil. Das derzeit 63 Euro im Monat kostende Ticket war im Mai 2023 für 49 Euro gestartet.
Der neue Preis soll ab dem 1. Januar 2027 gelten. Nach Angaben aus dem Umfeld der geplanten Anpassung wurde er erstmals anhand eines Kostenindexes berechnet.
Dröge stellte dem Tankrabatt ihre Forderung nach einem pauschalen Energiegeld gegenüber, das über eine Übergewinnsteuer finanziert werden solle. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil warf ihr vor, eine direkte Auszahlung an Bürger mit falschen Argumenten abzulehnen.
Der Tankrabatt gilt vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2026 und senkt befristet die Energiesteuer auf Benzin und Diesel.
