Israel hat der Hamas vorgeworfen, sexuelle Gewalt als Terrorwaffe eingesetzt zu haben. Dies geschah im Kontext der Gräueltaten, die am 7. Oktober verübt wurden und mittlerweile über 400 dokumentierte Zeugenaussagen bestätigt haben. Die israelische Vize-Außenministerin Sharren Haskel äußerte, dass der Bericht das wahre Gesicht einer Ideologie offenbare, die sexuelle Gewalt als legitimes Mittel zur Terrorbekämpfung betrachten würde.
Haskel forderte die internationale Gemeinschaft auf, das Thema mit mehr Dringlichkeit zu behandeln. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castelucci, bezeichnete die Taten der Hamas als eine perfide Form der Gewalt, die sowohl bei den Überlebenden als auch in der israelischen Gesellschaft tiefe Wunden hinterlassen habe.
Auf EU-Ebene sei man dabei, Sanktionen gegen Hamas-Organisationen zu fordern, insbesondere wegen des Einsatzes von sexualisierter Gewalt. Der Bericht mit dem Titel „Silenced No More“ dokumentiert die Brutalität der Taten und belegt den Einsatz von sexualisierter Gewalt im Konflikt.
Die Bundesregierung in Tel Aviv unterstütze Projekte zur Trauma-Bewältigung für Überlebende der Gräueltaten. Castelucci betonte, dass die Bedürfnisse dieser Menschen im Mittelpunkt stehen müssten.