Marie-Louise Eta wird erste Cheftrainerin eines Männerteams in der Bundesliga

Marie-Louise Eta wird erste Cheftrainerin eines Männerteams in der Bundesliga

April 13, 2026
1 min. lesezeit

Am Samstag wird Marie-Louise Eta die Fußballgeschichte der Bundesliga prägen, indem sie die erste Cheftrainerin eines Männerteams wird. Ihre Ernennung beim 1. FC Union Berlin markiert einen wichtigen Moment im männerdominierten Profifußball. Mit dieser Entscheidung reiht sich Eta in eine Gruppe von Frauen ein, die in unterschiedlichen Funktionen bedeutende Fortschritte im Fußball erzielen.

Bibiana Steinhaus-Webb war 2017 die erste Frau, die ein Spiel in der Männer-Bundesliga leitete. Mit ihrer Karriere als Schiedsrichterin, die 2021 endete, pfiff sie insgesamt 23 Partien in der höchsten Liga. Zudem war sie die erste Schiedsrichterin, die sowohl das Finale einer Frauen-Weltmeisterschaft als auch das einer Männer-Olympiade leitete.

Megan Rapinoe, eine prominente US-Spielerin und Aktivistin, setzte sich nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes für Gleichheit und gegen Diskriminierung ein. Sie wird oft für ihren offenen Umgang mit Themen wie Sexismus und Homophobie sowie für ihren Einfluss auf die Gesellschaft gelobt.

Tatjana Haenni ist seit Januar die Geschäftsführerposition bei RB Leipzig besetzt und eine der wenigen Frauen in Führungsrollen im deutschen Fußball. Ihre Erfahrung umfasst auch federführende Positionen bei UEFA und FIFA sowie beim Sportdirektorium der NWSL.

Katja Kraus hat als Geschäftsführerin einer Werbeagentur einen bedeutenden Einfluss auf die Fußballszene. Ihre Rolle als ehemalige Bundesliga-Spielerin und Vorstandsmitglied beim Hamburger SV zeigt ihren Beitrag zur Rezeptions- und Entscheidungsfindung im Fußball.

Claudia Neumann sorgte 2016 für Aufsehen, als sie als erste Frau ein EM-Spiel der Männer kommentierte. Trotz der damit verbundenen Herausforderungen, darunter zahlreiche misogynistische Angriffe, blieb sie eine feste Größe im Sportjournalismus.

Sabrina Wittmann schrieb Geschichte, indem sie 2024 zur ersten Trainerin im deutschen Männer-Profifußball ernannt wurde. Ihre Arbeit wurde 2026 mit der Verlängerung des Vertrages bei Ingolstadt gewürdigt, was ihre Bedeutung in der Branche festigt.

Donata Hopfen, die 2021 zur Geschäftsführerin der DFL ernannt wurde, musste sich nach weniger als einem Jahr wieder zurückziehen. Ihre kurze Amtszeit war von Kontroversen geprägt, die die Kritiken an ihren Entscheidungen verstärkten.

Inka Grings war die erste Frau, die ein Team aus der Männer-Regionalliga übernahm, und hat sich weiterhin mit ihrem Können gegen Vorurteile bewährt. Nicole Kumpis wird als Präsidentin von Eintracht Braunschweig eine ähnliche Rolle im Fußball Jahrhundert langkannt machen.

Die genannten Frauen stehen exemplarisch für die wachsende Einflussnahme weiblicher Akteure im Fußball und zeigen, dass Geschlechtergleichheit in dieser Sportart zunehmend in den Vordergrund rückt.

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