Der SC Freiburg hat sich am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem 4:1-Sieg gegen RB Leipzig einen Platz im internationalen Wettbewerb gesichert. Mit diesem Ergebnis belegen die Freiburger den siebten Platz und werden in der kommenden Saison mindestens an den Playoffs der Conference League teilnehmen. Gewinnen sie am Mittwoch das Europa-League-Endspiel gegen Aston Villa, könnten sie sogar in die Champions League aufsteigen.
Im Spiel vor 33.600 Zuschauern trafen Niklas Beste (24. Minute), Igor Matanovic (26.), Matthias Ginter (47.) und Derry Scherhant (75.) für Freiburg, während Assan Ouedraogo (33.) den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für Leipzig erzielte. Leipzig hatte den sicheren Einzug in die Königsklasse bereits vor dem Spiel als Tabellendritter fest gemacht.
Die Freiburger starteten dynamisch in die Partie. Nach einem Lattenschuss von Ginter war es Beste, der zur Führung abstaubte. Zwei Minuten später erhöhte Matanovic per Kopf nach einer Flanke. Ouedraogo hielt Leipzig jedoch im Spiel mit einem sehenswerten Flachschuss. Bis zur Pause dominierte Leipzig, doch Freiburg konnte den Vorsprung ins zweite Halbzeit retteten.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein verändertes Bild. Freiburg übernahm die Kontrolle, und Ginter fand erneut den Weg ins Netz. Bei seiner Auswechslung nach 293 Bundesliga-Spielen wurde der vielgeachtete Routinier Nicolas Höfler gefeiert. Trotz einer schwachen zweiten Hälfte von Leipzig, erhöhte Scherhant zum 4:1-Endstand.
Die Freiburger blicken nun optimistisch auf das bevorstehende Europa-League-Finale in Istanbul, das als das größte Spiel in der Vereinsgeschichte gilt. Nach einer bereits herausragenden Saison ist der SC Freiburg bereit für weitere Herausforderungen auf internationalem Parkett.